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Die urbane StreuObstWiese ist eine Forschungsinstallation mit Apfelbäume. Die Bäume stehen im Topf und hängen am Tropf, versorgt mit Dünger, Wasser und Licht, damit sie nicht abhängig sind von Wetter oder vom grüne Finger der Urban Gardener. Der Aufwand damit die Obstbäume in natürlichen Verhältnisse wachsen können in der Stadt, können die städtische Grünpfleger sich nicht mehr leisten. Obstbäume gehören nicht in unsere effiziente Stadtbegrünung, in dem Vorstädte sieht man nur noch 'grüne Kugeln auf Stäbchen' entlang der Straße, die ersten Rasenfläche aus Plastic sind schon gelegt. 


Die trendy pragmatistische Frage die sich also stellt ist, nicht das Stadtklima, sondern die Bäume anzupassen ? Die urbane StreuObstWiese als eine Heterotopie wo die Bäume lernen sollen in ihrem Evolutionsprozess in unserer dicht besiedelten Welt zu überleben. Können Apfelbäume im heutigen Stadtklima wachsen; schön warm, trocken, umgeben von Asphalt, Beton und Feinstaub, aber auch passend zu unsere kontemporären Großstadt-Eventkultur ?


Die urbane StreuObstWiese gibt jeder Saison ein Anlass zum Feiern; eine Blüten-Bestäubungs-Party im Frühjahr, das ErnteFest mit Apfelkuchen im Sommer, ein Herbstfeuer, wo die Blätter brennen, und Holzschnitt mit Apfelwein im Winter. Dem urbanen Konsument bleibt also das Genießen, im Liegestuhl unter dem Baum, beim kontemplativen jäten und einem guten Gespräch über die Zukunft unserer Städte und der Natur.


Wir laden zur Eröffnung jeden Besucher ein, ein Stückchen Weizenwiese im Topf zu adoptieren, diese zu Hause zu pflegen und im Sommer, während der langen Nacht der Museum, am 25. August, mit dem Ernte ins Museum zu kommen. Dann werden wir den Weizen zu Mehl mahlen und daraus, mit den Äpfel von der urbanen StreuObstWiese einen Berliner Apfelkuchen backen.


(don’t sit under the Appletree with anyone else but me)

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Climate Machine edition 14   urbane StreuObstWiese

Food Revolution 5.0 / KGM Berlin 2018